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Einladung der ACK und des Oberbürgermeisters zum „Gebet für Duisburg“

 

Da bleibt zum Glück das Beten

 

Die ‚Coronakrise“ verändert aktuell Gewohntes und Liebgewonnenes. Um uns und gerade Schwache und Gefährdete in der Gemeinschaft zu schützen, treten selbstverständliche Freiheiten in den Hintergrund. Gut ist dabei: in vielen Sorgen und Fragen gibt es neue Erfahrung von Verbundenheit und Solidarität.

 

 „Beten für Duisburg“ – auch wenn der „klassische Gottesdienst“ nicht möglich ist, im Gebet finden Menschen zueinander in Zuversicht und Glaube, Dank und Bitten. Die christlichen Kirchen und Gemeinden in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) laden zu der Erfahrung ein, dass Gebet für Duisburg Gutes bewegt und die Verbundenheit zwischen allen Menschen unserer Stadt stärkt.

 

Alle Menschen unserer Stadt sind eingeladen, am Ostersonntag in den geeigneten Momenten Dankbarkeit, gute Wünsche und dringende Bitten und Sorgen still oder laut, allein oder verbunden mit anderen zu beten. Unabhängig von Glaube oder persönlichen Überzeugungen: Mit unserem Oberbürgermeister und den Verantwortungs- und Entscheidungsträgern verbinden uns die Herausforderungen, Nöte und positiven Gedanken.

 

Die Einladung: Nutzen wir miteinander am kommenden Sonntag ein kleines Zeitfenster, um „nach draußen zu schauen“, uns „anzuschauen“ und „zuzuwinken“. Bewegen wir im Gebet den Dank für die Menschen, die in Pflegewesen und in Betreuung, im Ehrenamt, in Erziehung und Ordnungswesen, im Geschäft und der Werkstatt um die Ecke und an zahllosen anderen Stellen unsere gesellschaftliche Grundversorgung sichern. Und bitten wir um Besonnenheit und Geduld bei allen Entscheidungen in der Krise und für alle, die durch außergewöhnliche Belastungen bis an die Grenzen gefordert sind – und darüber hinaus.

 

Und gerade an die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll gedacht sein: „Wir wünschen denen viel Kraft und Zuversicht, die bei der Stadt Duisburg in der Verwaltungsführung, in Krisenstäben, bei der Feuerwehr, im Gesundheitsamt sowie im Bürger- und Ordnungsamt oder bei Call Duisburg in großer Verantwortung und oft bis zur Erschöpfung zum Wohle der Menschen in Duisburg arbeiten.

 

Aber auch denen, die sich hochengagiert in den Kindertagesstätten und Schulen um die Betreuung kümmern, die im Amt für Soziales und Wohnen oder Jobcenter sowie anderen städtischen Dienststellen notwendige Dienstleistungen aufrechterhalten und bei den Wirtschaftsbetrieben, Stadtwerken oder der DVG in schwierigen Zeiten dafür Sorge tragen, dass die wichtigen Infrastrukturen funktionsfähig bleiben.“

 

So können Glaube und Gebet die Ausgangslage sein für positive Erfahrungen und gutes Wirken. Sie verbinden Duisburg auch in ungewöhnlichen Zeiten. Und sie machen Mut. Bis zum Ostersonntag! Und auf ein gutes Wiedersehen danach!

Zum Gebet...